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16.07.2011

Zehn Stunden Anreise zum Fest nach Finsternthal

Das Feuerwehrfest in Finsternthal hat Tradition und dient vor allem der Geselligkeit. Aber nicht nur die Ortsansässigen feierten mit, sondern auch jede Menge Gäste aus nah und fern.
Chris Strekowski (links) und seine Frau Margaret (rechts) aus Polen feierten mit (v. l.) Herbert Wischmann, Lutz Grünauer, Beate Wischmann, Anja Wischmann und Fred Wick.	Fotos: Appel Finsternthal.Um Gäste braucht sich die Feuerwehr keine Sorgen zu machen, wenn sie ihr jährliches Grillfest veranstaltet. Selbst bei nicht perfektem Wetter wie am Wochenende. Denn das Fest ist weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt, berichtete der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Helmut Seikritt, "und es dient vor allem der Gemeinschaft".

Dass die aber nicht nur beim Feiern, sondern auch beim Arbeiten hervorragend funktioniert, zeigte sich bereits bei den Vorbereitungen. Denn bevor es am Samstagnachmittag um 14 Uhr mit Kaffee- und Kuchenverkauf losging, den die Backesfrauen in der Hand hatten, war

Chris Strekowski (links) und seine Frau Margaret (rechts) aus Polen feierten mit (v. l.) Herbert Wischmann, Lutz Grünauer, Beate Wischmann, Anja Wischmann und Fred Wick. Fotos: Appel
einiges zu tun: Die großen Zelte, die Platz für je etwa 160 Besucher boten, mussten gestellt, Theke und Grill aufgebaut werden und einiges mehr. "Das funktioniert von jeher reibungslos", sagte Seikritt.
Außerdem sei es Usus, dass jeder Haushalt in Finsternthal im Feuerwehrverein ist. Das macht insgesamt etwa 70 Mitglieder, davon 19 aktive. Besonders freute sich Seikritt, dass der Brunnenplatz vor dem Fest noch schön hergerichtet worden ist. Dabei hob er vor allem Ehrenmitglied Norbert Wick hervor, der dem Brunnen einen neuen Anstrich gegeben hatte. Die beiden Bänke sind einige Tage vor der Veranstaltung von Dr. Michael Marks und Waltraud Klingelhöfer noch abgeschliffen und gestrichen worden. Den Festplatz stellt jedes Jahr Seikritts Stellvertreter Lutz Grünauer zur Verfügung.
Große Lust auf Pommes
Schon bevor das Feuerwehrfest am Samstagabend richtig losging, waren 20 Kilo Pommes verkauft, und der Feuerwehrchef musste Nachschub holen. Im vergangenen Jahr hatten die Brandbekämpfer beachtliche 70 Kilo Fritten verkauft, berichtete er stolz. Dazu gab es Wurst und Steak vom Grill.
Dass das Zelt auch in diesem Jahr wieder voll würde, stand für den Vorsitzenden außer Frage. Immerhin gab es nicht nur Leckeres vom Grill und aus dem Fass, sondern auch Stimmungsmusik. Die servierte das "Emstalduo" Sabine und Jörg Skowronek. Und eine Sektbar gab es außerdem.
An einem Tisch vor dem Zelt saß Ortsvorsteherin Anja Wischmann (SPD) mit ihrer Familie, Freunden und einem Paar, das zum Fest aus Polen angereist war. Chris Strekowski und seine Frau Margaret seien einer Einladung von Herbert Wischmann gefolgt und zehn Stunden gefahren, um rechtzeitig anzukommen.
Nachdem am Samstagabend ordentlich gefeiert wurde, ging es am Sonntagmorgen mit einem Frühschoppen weiter. Dazu spielte die Schützenkapelle Finsternthal-Hunoldstal.
Als nächstes steht im Herbst ein Ausflug des Feuerwehrvereins auf dem Programm. Außerdem gibt es am ersten Advent einen Weihnachtsmarkt am Brunnenplatz. cwa (cwa)
Artikel vom 19. Juli 2011, 03.23 Uhr (letzte Änderung 19. Juli 2011, 05.04 Uhr)
 

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