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03.11.2009 Dirndl und Lederhose: Na klar! Drucken

Printausgabe 03.11.2009

Quelle:Taunuszeitung

 

Dirndl und Lederhose: Na klar!

Schützen feiern bayrischen Abend mit allem, was dazugehört – Feuerwehren erfolgreich beim Vereinsschießen

Auch die Jugend lässt sich nicht lange bitten, wenn die Schützen zu Festbier und Weißwürsten einladen. Auch die Jugend lässt sich nicht lange bitten, wenn die Schützen zu Festbier und Weißwürsten einladen.

Von Frank Saltenberger

Der Schützenverein Finsternthal-Hunoldstal zeigte auch beim diesjährigen bayrischen Abend, dass die Bayernfreunde im Taunus den Alpenländlern im Feiern um nichts nachstehen. Außerdem wurden die Sieger des Vereinsschießens 2009 geehrt.

Hunoldstal. Feuerwehr gegen Skifahrer – so könnte man das Schießduell nennen, das sich beim Vereinsschießen herauskristallisiert hat. Es ging insgesamt zugunsten der Feuerwehren aus. Anders formuliert, die Brandbekämpfer machten den Wettstreit beinahe unter sich aus, die Hunoldstaler belegten selbst mit ihren Mannschaften I und II die ersten beiden Pokalränge, es folgten die Feuerwehrmänner aus Dorfweil.

 

Bei den Damen waren die Dorfweilerinnen ganz vorn, und die Skifahrerinnen aus Reifenberg folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die Wintersportlerinnen stellten in Ingrid Schwämmlein auch gleichzeitig die beste Einzelschützin, während Torsten Deusinger als bester Einzelschütze bei den Herren aus der ersten Garnitur der Feuerwehr Dorfweil kam.

Aber es gibt außer den Pokalen auch noch die Scheibe als vielleicht schönste Trophäe des Vereinsschießens. Sie bekommt die Mannschaft, in der die vier Schützen am nächsten zusammenliegen, das heißt, in der das Niveau am gleichmäßigsten verteilt ist. Und das war bei der Feuerwehr Finsternthal der Fall. So bekamen Patrick Ensgrabe, Hans Bot, Lutz Grünauer und Tim Gottschalk mit jeweils um die 580 Ringen die bemalte Scheibe aus Holz. Sie zeigt im Zentrum vor einer Gebirgslandschaft einen Wildbach und eine Kirche mit Zwiebelturm und weist so eindeutig auf die Landschaft, die an dem Abend ganz im Vordergrund stand: Bayern.

Und wie es seit langem Brauch ist, wer ein Dirndl im Schrank, eine Lederhose oder ein Trachtenjäckchen hat, holt es raus und trägt es zum bayrischen Abend im Hunoldstaler Schützenhaus so selbstbewusst und stolz wie ein Urbayer aus Altötting, Rosenheim oder Bad Aibling.

Weit davon entfernt, aus Unterfranken, aber dennoch als waschechte Bayern, kamen die Musiker des Abends in den Taunus: die Feuerthaler Musikanten. Sie wissen, was die Hunoldstaler und ihre Gäste mögen. Beim Essen – auf bayrische Art, versteht sich – lassen sich die Freunde bayerischer Lebensart allerdings nur mühsam mobilisieren. Das heißt, die Haspel «mit ohne Fett und Schwarte», Sauerkraut und Klöße, der Leberkäs’ und die Weißwürste wurde zum Festbier ganz in Ruhe verzehrt, und so lange blieb die Tanzfläche blank und leer wie ein verputzter Käseteller, aber dann. . .

 

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