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Printausgabe vom 20.07.2009

Noch müssen Pommes im Rathaus frittiert werden

Grillfest der Feuerwehr Finsternthal - Viele Helfer dabei

FINSTERNTHAL (ek). Es scheint, als habe die Feuerwehr Finsternthal das schlechte Wetter gepachtet, wenn es um die Ausrichtung des traditionellen Grillfestes geht, bedauerte Ortsvorsteher Dieter Recknagel (FWG). "Das letzte Mal so richtig schönes Sommerwetter hatten wir vor fünf Jahren", erinnerte sich am Samstag der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Helmut Seikritt.
Doch es hätte am Wochenende auch viel schlimmer kommen können. Das Wetter war durchwachsen, und die Veranstalter waren mit den Besucherzahlen an beiden Tagen durchaus zufrieden. Als am Samstagnachmittag im hinteren Teil des Zeltes, der am Abend als Sektbar dienen sollte, Kuchen und Torten aufgetischt wurden, schien ganz Finsternthal das Hauptzelt am Brunnenplatz zu bevölkern. Danach lichteten sich erst einmal die Reihen, und gegen Abend füllte sich das Zelt wieder zusehends, und die Herren am Grill und die Damen an der Salatbar hatten alle Hände voll zu tun. Nach und nach trudelten auch die Stammgäste aus den Nachbarorten ein. Und einige hatten sich vorsorglich zu warmen Pullovern und Jacken auch dicke Decken mitgebracht.
Viel Spaß hatten beim Grillfest auch die Kinder. Sie vertrieben sich vor dem Brunnen beim Hickelhäuschen oder Hula Hoop die Zeit. Die sechsjährige Jasmin ging zwischendurch auch immer mal durch die Besucherreihen im Festzelt und sammelte leere Gläser ein. Bei 20 Cent für jeden Korb war das an beiden Tagen ein einträgliches Geschäft.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten am Samstagabend wie beim Frühschoppen am Sonntagmorgen die Marianos. Für den Dienst hinter der Theke und am Grill waren an beiden Tagen rund 30 Mitglieder eingeteilt. Wie der Vorsitzende mitteilte, ist aus jedem Haus in Finsternthal mindestens ein Bewohner Mitglied in der Feuerwehr, und bei den Dienstplänen achte man darauf, dass jeder einmal mithelfe. Über besonders viele Helfer, darunter auch zahlreiche Neubürger, hatte sich der Vorsitzende beim zweitägigen Zeltaufbau gefreut. Dies ist ein leidiges Thema in Finsternthal, denn nicht der Zeltaufbau an sich, sondern die Stromversorgung sei das eigentlich Zeitaufwändige. Der Strom für die Beleuchtung und die Beschallung muss vom Rathaus über die Straße verlegt werden. Der Anschluss einer Fritteuse neben dem mit Gas betriebenen Grill sei nicht möglich, dann würden möglicherweise bei jeder Portion Pommes Licht und Musik ausfallen. Also werden die Pommes im Rathaus frittiert und über die Straße gebracht. "Bis zum nächsten Grillfest haben wir einen Verteiler für den Brunnenplatz", ist Seikritt optimistisch, denn der Ortsvorsteher habe bei der Gemeinde einen entsprechenden Antrag gestellt. Rund 4000 Euro solle diese Maßnahme kosten, bestätigte Recknagel und erklärte, dass dies dann den Finsternthalern auch beim Weihnachtsmarkt oder beim Backesfest zugute komme.
Ein besonderes Dankeschön gelte auch Lutz Grünauer, teilte der Feuerwehrvorsitzende mit, habe der Jugendwart und stellvertretende Gerätewart doch sein Privatgrundstück für das Fest zur Verfügung gestellt. Als Dankeschön für alle Mitglieder, die immer mithelfen, habe der Feuerwehrverein nach zehn Jahren wieder einmal einen mehrtägigen Ausflug organisiert, der vom 6. bis 9. August ins Zillertal führe.
 

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